Würzburg Festung Marienberg

Die Festung Marienberg thront auf einem Bergsporn über der Stadt, der wohl schon zur Keltenzeit besiedelt war. Hier richteten sich die Fürstbischöfe im 13. Jahrhundert ihren Wohn- und Amtssitz ein, um sich vor inneren und äußeren Feinden zu schützen. Davon zeugen die bis heute beeindruckenden Wehranlagen, die im Bauernkrieg belagert, aber nicht erobert wurden und in der Barockzeit einen weiteren Ausbau zur Festung erfuhren.

Die Festung gilt als eine der größten erhaltenen Burganlagen Deutschlands.

Bei dem Rundgang sehen Sie Bauwerke verschiedener Epochen. Der Weg führt vom barocken Schönborntor über das neue Zeughaus, das Michaelstor und den Renaissancehof Julius Echters in die mittelalterliche Burganlage mit der Marienkirche, dem Bergfried und einem Brunnenhaus als den ältesten Teilen der Burg.

Aktuelle Information: Fürstengarten

Derzeit ist der Fürstengarten auf der Festung wegen Renovierungsarbeiten nicht zugänglich.
 

Panorama über Würzburg

Im Fürstengarten genießen Sie einen grandiosen Blick auf die Würzburger Altstadt.

Die Festung beherbergt außerdem zwei Museen:

Das Museum für Franken (ehemals Mainfänkisches Museum) als zukünftiges Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte beherbergt mainfränkische Zeugnisse aus allen Jahrhunderten und genießt nicht nur wegen seiner umfangreichen Tilman-Riemenschneider-Sammlung überregionale Bedeutung.

Fürstbischöfliche Schauräume und eine Ausstellung zur Stadtgeschichte mit zwei bemerkenswerten Stadtmodellen zum Stadtbild von 1525 und 1945 bietet das Fürstenbaumuseum.

Am Nordhang der Festung bietet das Gelände der Landesgartenschau von 1990 einen Weg durch abwechslungsreiche Landschafts- und Gartengestaltungen. Ein weiterer Weg führt durch die Weinberge am Ost- und Südhang vorbei am Maschikuliturm und der romanischen Burkarder Kirche.

Führungsmöglichkeiten

Führung: Festung Marienberg und Fürstengarten

Führung durch die Anlagen der Festung mit Abschluss im Fürstengarten und Ausblick auf die Altstadt.

Dauer: ca. 1,5 Stunden

Festung Marienberg und Altstadt

Beide Klassiker lassen sich auch kombinieren. Nach einem Festungsrundgang fahren wir mit Ihrem eigenen Bus hinunter in die Stadt. Anschließend besichtigen wir zu Fuß eine Reihe von Sehenswürdigkeiten in der Altstadt.

Die sportliche Alternative verzichtet gänzlich auf den Bus.

Dauer: ca. 2,5 bis 3 Stunden

Kombi-Führung: Festung und Museum

Wenn Sie den Festungsrundgang mit dem Besuch eines Museums kombinieren wollen, gibt es zwei Möglichkeiten:

Festung Marienberg und Museum für Franken

Das Herzstück dieses Museums ist die weltweit größte Sammlung von Werken des Bildhauers und Bildschnitzers Tilman Riemenschneider, der jahrzehntelang in Würzburg lebte und arbeitete. Außerdem sehen Sie u.a. Gemälde, die im Zusammenhang mit dem Bau der Residenz entstanden sind, eine bedeutende Bozzettisammlung, einige Exemplare der Würzburger Lügensteine sowie die Originalskulpturen des Rokokogartens in Veitshöchheim.

Dauer: ca. 2 Stunden
Eintrittspreise sind nicht enthalten.

Festung Marienberg und Fürstenbaumuseum

Sie sehen ehemalige Wohnräume der Würzburger Fürstbischöfe und Möbel aus dieser Zeit. Im Obergeschoss befindet sich die Stadtgeschichtliche Sammlung mit wertvollen Dokumenten der verschiedenen Epochen von der Frühzeit bis zur Zerstörung der Stadt am 16. März 1945.

Dauer: ca. 2 Stunden
Eintrittspreise sind nicht enthalten.

Geführter Spaziergang zur Festung Marienberg mit Festungsrundgang

Man kann die Festung auch von der Altstadt aus zu Fuß erreichen. Wir nehmen den direkten Weg von der Altstadt hinauf zur Burg. An markanten Punkten verweilen wir kurz und genießen zudem einen schönen Ausblick auf die Stadt. Nach Erreichen des Schönborntores beginnen wir mit dem Festungsrundgang.

Dauer: ca. 2 Stunden

Geführter Spaziergang über den Würzburger Schlossberg und die Innere Leiste zur Festung Marienberg mit Festungsrundgang

Zur Beschreibung

Nachdem wir das Höchberger Tor erreicht haben, besichtigen wir die Festung von außen.

Dauer: ca. 2,5 bis 3 Stunden

Hinweis: Öffnungszeiten Maschikuliturm

Der Maschikuliturm und die anschließende Kasematte sind nur an den Doppelfeiertagen Ostern und Pfingsten (Sonntag und Montag) sowie an Maria Himmelfahrt (15.08.) und am 3. Oktober zur Besichtigung geöffnet.